Internet: Lieber Kommunizieren als Shoppen

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Schweizer Surfer gehen am häufigsten online um zu kommunizieren. Weiter wird das Internet häufig zum Vergnügen, zur Weiterbildung oder zur Informationssuche benutzt. Onlineshopping hingegen wird erst an neunter Stelle genannt. Zu diesem Resultaten kommen die Verfasser einer Studie des Gottlieb-Duttweiler-Lehrstuhls für internationales Handelsmanagement der Hochschule St. Gallen. Generell wird ein eher düsteres Bild für den Onlinehandel in der Schweiz gezeichnet. So wurden 87 Prozent von 327 Internetunternehmen, die im Jahr 2000 zu den beliebtesten Shopping-Sites in der Schweiz zählten, im vergangenen Jahr von den Befragten gar nicht mehr genannt. Ein Teil dieses Vergessens lässt sich mit Konkursen begründen. Aber auch die Stimmung unter den Konsumenten selbst hat gelitten. Nachdem der Anteil der Shopper im Jahr 2000 von 31 auf 40 Prozent angestiegen war, ging er im Jahr 2001 auf 38 Prozent zurück. Positiv: Die durchschnittlichen Jahresausgaben für Onlinekäufe sind 493 auf 553 Franken angewachsen. So prophezeien die Autoren denn auch nicht das Ende des Onlinehandels, sondern einen bedachten Neubeginn.