Internetkindergarten eröffent

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Spielen tun sie auch, die Kinder im Internet-Kindergarten. Jedes erhält jedoch nebst dem Kindergarten-Täschlein eine eigene E-Mail-Adresse, um elektronische Post senden und empfangen zu können: Die Kinder dürfen maximal eine Stunde täglich vor dem Bildschirm verbringen. Der Kindergarten wurde als Betriebskindergarten von den Inhabern der Firma Gerland Mikroelektronik, Angelika und Roland Waidhas, eingerichtet, steht aber allen Kindern offen. 20 Plätze, darunter vier für behinderte Kinder, stellt der Internet-Kindergarten zur Verfügung, wo der Computer für die Kinder ein ganz normales Spielzeug unter vielen anderen sein soll, so Heike Kaiser, die Leiterin des Kindergartens. Grundsätzlich scheint diese Idee auch bei den Eltern Anklang zu finden, 15 Elternpaare haben Interesse an einem Platz im Internet-Kindergarten angemeldet, das grösste Problem sei der hohe Preis. Da der Kindergarten keine öffentliche Förderung erhalte, sei er zur Zeit doppelt so teuer wie ein normaler Kindergarten, so Kaiser.