Internetnutzung in der Schweiz hat erstmals 4-Millionen-Grenze überschritten

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Erstmals hat in der Schweiz die Zahl der Internetnutzer die Vier-Millionen-Grenze überschritten. Dies geht aus der heute veröffentlichten MA-Net-Studie der WEMF hervor. Im Befragungszeitraum zwischen April 2005 und September 2005 hatten 4,059 Millionen Menschen das Internet mindestens einmal genutzt. Damit beträgt der Weiteste Nutzerkreis (WNK) einem Anteil von rund 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Auffällig sei vor allem die Häufigkeit, mit der das Internet genutzt werde, so die WEMF. Der Engere Nutzerkreis (ENK) stieg im Vergleich zu vor drei Jahren um 27 Prozent auf 3,3 Millionen Personen, während der WNK um 14 Prozent gestiegen ist. Zum ENK zählen Personen, die das Internet mehrmals die Woche nutzen. Im Vergleich zum Vorjahr hat der ENK um 215'000 Personen zugenommmen.
Die regelmässige Nutzung des Internets (ENK) nahm im Vergleich zum Vorjahr mit 9 Prozent im Tessin am stärksten zu, während sie in der Deutschschweiz und der Romandie um jeweils 5 Prozent zunahm.
Erstmals wurde ein Rückgang der Internetnutzung am Arbeitsplatz festgestellt, während die Nutzung zuhause weiter zugenommen hat. Demnach wird das Internet laut WEMF von 64 Prozent von zuhause aus genutzt und von 46 Prozent am Arbeits- oder Ausbildungsort.
82,6 Prozent der befragten Personen brauchen das Internet für E-Mails, 69,1 Prozent für die Nutzung von Suchmaschinen und 43,3 Prozent für das Lesen von tagesaktuellen Nachrichten. In den letzten drei Jahren am stärksten zugenommen haben das Abrufen von Stellenangeboten im Netz mit einem Plus von 33 Prozent und das Spielen von Online-Games mit einem Plus von 32 Prozent. Um 24 Prozent zugenommen hat die Nutzung von Fahrplanauskünften und um 23 Prozent die Nutzung von Suchmaschinen. Auf tiefem Niveau mit einem Nutzeranteil von 5 Prozent hat die Teilnahme an Online-Auktionen mit einer Steigerung um 92 Prozent rasant zugenommen. Abgenommen haben in den vergangenen drei Jahren das Abfragen von Informationen über Börsenkurse (minus 36 Prozent) und das Herunterladen von Programmen (minus 20 Prozent).