Internetuser stellen Bedingungen an Paid Content

Uhr | Aktualisiert
Die Bereitschaft bei deutschsprachigen Webusern, für Content zu zahlen, steigt. Zu diesem Resultat gelangt die 14. WWW-Benutzer-Analyse W3B, durchgeführt von der deutschen Marktforschungsfirma Fittkau & Maass. Im Rahmen der Studie wurden zwischen 1. April und 5. Mai 2002 über 94’000 deutschsprachige Internetnutzer befragt. Gemäss der Studie ist die Mehrheit der Surfer nicht der Ansicht, das Internet sei kostenlos – sie zahlen Abonnemente und Telefongebühren. Dennoch steigt die Bereitschaft, für gewisse Inhalte zu bezahlen. Interesse finden vor allem News und Informationen, und das besonders bei Männern über vierzig; multimedialer Content (Bilder, Filme, Sounds) findet weniger Zuspruch. Die Zahlungsbereitschaft, am liebsten pro Kauf, wird jedoch an Bedingungen geknüpft wie Testmöglichkeiten für entsprechende Angebote und die Benutzerfreundlichkeit. Interessant sind auch die erhobenen Daten zur Internetnutzung: Praktisch alle deutschsprachigen Internauten (99,5 Prozent) bedienen sich des Webs für private Zwecke. Sechs von zehn Usern nutzen das Internet privat „sehr oft“. Gegenüber der privaten Nutzung flacht die geschäftliche ab: Nur 39 Prozent der Befragten gaben an, das Web beruflich einzusetzen. Dementsprechend an erster Stelle bei den Nutzungsmotiven liegen Kommunikation und Information, gefolgt von Unterhaltung und Neugier.