IT-Ausgaben Schweiz: 68 Prozent messen ROI

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67 Prozent der europäischen Unternehmen bewerten den Return on Investment (ROI) ihrer jährlichen IT-Ausgaben. Gemäss der von Xerox Global Services (XGS) in Auftrag gegebenen und vom unabhängigen Marktforschungsinstitut MORI durchgeführten Studie liegt die Schweiz mit 68 Prozent im Mittelfeld. Klar über dem Schnitt liegen Schweden, Frankreich und England mit je 74 Prozent. Gemäss der Studie, in deren Rahmen 1004 Geschäftsführer und Unternehmensentscheider in sechs europäischen Ländern befragt wurden, werde dabei nicht nur auf Zeit- und Kostenfaktoren geachtet, sondern auch auf die Konsequenzen der Informationstechnologie für die Belegschaft. Mitarbeiterzufriedenheit und verbesserte Arbeitsbedingungen gelten vermehrt als Schlüsselrolle für den IT-Erfolg. In der Schweiz etwa beurteilten 90 Prozent der Befragten diesen Aspekt als besonders wichtig. Nach Ansicht von Xerox Global Services weisen diese Ergebnisse auf einen Paradigmenwechsel bei der Bewertung des Nutzens von IT hin. Die Studie belegt jedoch auch, dass es noch Verbesserungsmöglichkeiten bei der Erfolgsmessung von IT-Investitionen gibt: 26 Prozent der Befragten denken, dass ihre ROI-Berechnung fehlerhaft sei. 55 Prozent stimmen der Aussage zu, dass dieser Zustand verbessert werden könnte, wenn Unternehmen umfangreichere Informationen von ihren Technologie-Dienstleistern erhalten würden. Obwohl ROI-Kalkulationen zunehmend die Auswirkungen der IT auf die Mitarbeiter berücksichtigen, sind die Meinungen zu diesem Thema in der Studie nicht alle positiv. Zwar glauben 83 Prozent der europäischen Entscheider, dass IT ihre Unternehmensproduktivität gesteigert habe, bloss 48 Prozent der Befragten empfinden jedoch, dass IT den Job erleichtere. 33 Prozent sind sogar der Meinung, dass IT ihren Arbeitsplatz verkompliziere. Tatsächlich sagen 39 Prozent, IT habe den Stress erhöht (Schweiz: 43 Prozent), und 51 Prozent geben an, dass sich die Zusammenarbeit mit Kollegen am Arbeitsplatz reduziert habe (Schweiz: 48 Prozent).