IT-Manager unter Rekordstress

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Dem Unternehmen Mehrwert schaffen, die Stabilität der IT-Systeme aufrechterhalten sowie ein zu hohes Arbeitspensum bewältigen zu müssen, setzt IT-Verantwortliche in ganz Europa einer stetig steigenden Belastung aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine "Pressure-Point-Index"-Studie des IT-Dienstleisters Synstar, eine jährliche und europaweit durchgeführte Befragung von 700 IT-Managern. Die aktuelle Studie verzeichnet einen Höchststand des Belastungsindexes mit einem Wert von 200. Das Stressniveau ist seit dem Jahr 2002 um jährlich 2 Prozent angestiegen. 34 Prozent der IT-Manager fühlen sich am meisten durch das kaum zu bewältigende Arbeitspensum unter Druck gesetzt. Darüber hinaus bringen hohe Anforderungen der Geschäftsleitung (23 Prozent) und das Gefühl des Kontrollverlusts (29 Prozent) die befragten IT-Manager an ihre Grenzen. Dies hat für 85 Prozent der IT-Verantwortlichen so starke Auswirkungen, dass ihre Gesundheit und ihr Privatleben davon betroffen sind. Wie massiv das Stressniveau wahrgenommen wird, zeigt sich darin, dass fast ein Viertel der Befragten (23 Prozent) Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes hat. Ihre Befürchtung führen die IT-Manager darauf zurück, die Geschäftvorteile durch die IT nur mangelhaft nachweisen zu können (30 Prozent), beziehungsweise dass die IT in der Vergangenheit einmal zu oft ausgefallen ist (14 Prozent). Laut der Studie haben IT-Verantwortliche in Spanien, Irland und Frankreich das höchste Belastungsniveau. Ihre Kollegen aus Grossbritannien belegen das Mittelfeld, gefolgt von den deutschen und niederländischen IT-Managern, die sich im europäischen Vergleich am wenigsten besorgt zeigen.