ITU spricht von 3 Milliarden Handys bis 2008

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Die International Telecommunication Union (ITU) prognostiziert in ihrem World Society Report 2006 ein Wachstum von weltweit 2,1 Milliarden Handys 2005 auf rund drei Milliarden im Jahr 2008. Damit würde rund die Hälfte der Weltbevölkerung über ein Mobiltelefon verfügen. Einen markanten Anstieg in diesem Bereich verzeichneten in den letzen Jahren besonders China, von 85,2 Millionen Handy-Nutzern im Jahr 2000 auf 393,4 Millionen im Jahr 2005, und Russland, wo sich die Verbreitung binnen fünf Jahren von 3,2 Millionen auf 120 Millionen Handys exponentiell erhöhte.
Die ITU spricht generell von einer positiven Entwicklung der Informationsgesellschaft und sieht eine Verringerung der digitalen Kluft. Die Verbreitung des Telekom Sektors, der Ausbau der nötigen Infrastruktur und die Förderung der Informationsgesellschaft durch nationale Regierungen führten zu einem weltweit signifikanten Anstieg der Digital Opportunity. Darunter fallen der Zugang, die Bereitstellung und die Benutzung digitaler Informationstechnologien. Im Ländervergleich belegen Korea und Japan die ersten Ränge. Das stärkste Wachstum verzeichneten Russland, Indien und China.