jobpilot-Index wird kräftig ausgebaut

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Der bestehende Jobpilot-Index wir auf eine breitere Basis gestellt. Die Daten für den Index, der seit fünf Jahren die Entwicklung des Schweizer Online-Stellenmarktes misst, wurden bisher von der Fachhochschule Solothurn erhoben. Neu beteiligt sich auch die Universität Zürich an der Erhebung. Auf der Grundlage des am Soziologischen Institut entwickelten Stellenmarkt-Monitors werden neu die offenen Stellen auf den Webseiten von Schweizer Unternehmen ausgezählt. Diese repräsentative Stichprobe umfasse 1000 Unternehmen und Organisationen, heisst es in einer Medienmitteilung. In Verbindung mit der Erhebung des Angebots auf den grössten Schweizer Stellenbörsen werde der Jobpilot-Index damit zu einem repräsentativen Indikator für die Arbeitsmarktkonjunktur.
Diesen Herbst hat der jobpilot-Index erstmals fast den Stand der letzten Boomphase erreicht. Gegenüber Juli steigt er von 83 auf 97 Punkte und verzeichnet mit 14 Punkten den höchsten Anstieg seiner Geschichte.
Der Teilindex für Jobbörsen verbessert sich um 10 auf 85 Punkte. Das Stellenangebot auf den Webseiten der Unternehmen wächst sogar um 21 auf 120 Punkte und erreicht damit erstmals wieder das gleiche Niveau wie Mitte 2001. Insgesamt verteilt sich dieses Stellenangebot heute aber mehr über sämtliche Berufsfelder als wie in der Vergangenheit auf Informatik- und Telekommunikationsberufe.