KarstadtQuelle: Einzig Online-Handel rentiert
Der deutsche Warenhaus- und Versandhandelskonzern KarstadtQuelle kämpft mit starken Umsatzeinbrüchen: Im ersten Halbjahr verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 388,5 Millionen Euro (operatives Konzernergebnis) und einen Umsatzrückgang von 6 Prozent (6,87 Milliarden Euro). Einzig im Internethandel konnte der Handelsriese mit 833 Millionen Euro einen zweistelligen Umsatzzuwachs (10,7 Prozent) ausweisen. Mit dem Internethandel generiert der Konzern somit 12,1 Prozent des gesamten Konzernumsatzes.
Obwohl es sich bei einem Teil der neuen Online-Kunden um ehemalige Katalogkunden der Versandhaustöchter Quelle und Neckermann handelt, halte sich der Anteil des "Kannibalismus" sehr stark in Grenzen, betonte Unternehmenssprecher Martin Schleinhege.
Für das Gesamtjahr rechnet KarstadtQuelle mit einer Online-Nachfrage von mindestens zwei Milliarden Euro. KarstadtQuelle vertreibt seine Waren über die Shopping-Portale karstadt.de, quelle.de, neckermann.de sowie über das Internet-Auktionshaus eBay. Ziel des Konzerns sei, "grösster Powerseller bei eBay zu werden".
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