Keine automatische Ausführung von Plug-ins mehr im iEx
Im August verlor Microsoft den von der Universität von Kalifornien und deren Spin-off Eolas Technologies eingeleiteten Prozess wegen Patentrechtsverletzungen. Die Jury entschied, dass die vom Internet Explorer unterstützte automatische Darstellung von ActiveX-Controls, Plug-ins und Java-Applets in der gegenwärtigen Form US-Patente von Eolas verletze und ordnete die Zahlung von 521 Millionen US-Dollar an. Dagegen legte Redmond zwar Berufung ein, räumte aber am vergangenen Montag ein, den Internet Explorer entsprechend verändern zu wollen. In einer ersten Anpassung sollen Plug-ins nicht mehr automatisch, sondern nur noch auf Bestätigung durch den User hin ausgeführt werden. Gemäss Microsoft sollen die Anpassungen bis Anfang 2004 durchgeführt werden. Da von der Klage nicht nur Plug-ins von Microsoft-Produkten wie der Java Virtual Machine oder dem Media Player betroffen sind, sondern auch solche von Drittprodukten wie etwa Flash, Acrobat Reader oder Quicktime, dürfte sich das Surferlebnis durch diese Anpassungen erheblich verändern.
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