Klage von Gravity gegen Microsoft abgewiesen
Ein Berufungsgericht in den USA hat eine Anti-Trust-Klage von Gravity gegen Microsoft, Dell und Compaq abgewiesen. Die Information-Management Firma Gravity hatte Microsoft verklagt, weil sich der Software-Konzern mit Dell und Compaq verschworen haben soll, um das Microsoft-Monopol aufrecht zu erhalten. Die Richter der Berufungsgerichts 4th U.S. Circuit Court of Appeals haben das Urteil von US-Bezirksrichter Frederick Motz aus Baltimore mit 2:1 Stimmen bestätigt, dass die Klägerin ihre Anschuldigungen nicht hinreichend belegen konnte. Nach Auffassung der Berufungsrichter Karen Williams und Richter James H. Michael Jr. hätten Dell und Compaq nicht genügend Marktmacht besessen, um eine solche Verschwörung erfolgreich durchzuführen. In einem Minderheitenvotum kritisierte der dritte Richter Roger Gregory das Urteil seiner Kollegen scharf als Signal für weiteres wettbewerbsbehinderndes Verhalten.
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