Klickbetrug: Google zahlt 90 Millionen Dollar und wird transparenter
Google hat mit einer Gruppe von Werbetreibenden einen Vergleich abgeschlossen und zahlt 60 Millionen Dollar in Form von Werbegutschriften. Zudem kommt Google für die Gerichtskosten von 30 Millionen Dollar auf. Die Inserenten warfen Google und anderen Betreibern von Suchmaschinen vor, ungültige Mausklicks in Rechnung gestellt zu haben. Ob mit diesem Vergleich die Sache erledigt ist, bleibt abzuwarten. Die Anklage hat mittlerweile zehntausende von Inserenten dazu inspiriert, von Google Geld zurückzuverlangen. Von Klickbetrug spricht man dann, wenn etwa ein Unternehmen die Werbung eines Konkurrenten anklickt (oder anklicken lassen), um deren Marketing-Budget möglichst rausch aufzubrauchen. Um diese Machenschaften zu verhindern hat Google einen Filter installiert, der ungültige Klicks erkennt und bekannt gegeben, dass man für Werbekunden ab sofort die "Invalid Clicks" sowie eine "Invalid Clicks Rate" innerhalb der Statistiken ausweisen will.
Am 17.09.2026
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