Kontroverse um Bedag-Microsoft-Deal

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Vertreter der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) werfen dem Berner Informatikdienstleister Bedag vor, durch einen Alleingang die Verhandlungen von Bund und Kantonen mit Microsoft torpediert zu haben. Die SIK wirft Bedag vor, sie trage Schuld daran, dass die in der SIK zusammengeschlossenen Mitglieder (Bund, Kantone, Spitäler und Schulen) künftig ein Fünftel mehr als bisher für Microsoft-Produkte bezahlen müssen. Dies schreibt die Berner Zeitung vom Samstag. Das führe zu Mehrkosten in Millionenhöhe.
Bedag sagt gemäss dem Bericht, sie habe im Interesse ihrer Kunden gehandelt. Die Lizenzen seien am ablaufen und die SIK habe es in den seit Herbst 2005 andauernden Verhandlungen mit Microsoft nicht geschafft, eine Einigung mit dem Softwaregiganten zu erzielen. Bedag sah sich nun zum Handeln gezwungen und hat mit Microsoft einen Rahmenvertrag abgeschlossen.
Darauf hätten die restlichen Kantone sich mehr oder weniger freiwillig diesem Rahmenvertrag anschliessen müssen.