Kosten für Telefon, Handy und Internet sanken 2007 nur leicht
2007 sind die Preise im Schweizer Telekommunikationsmarkt nur leicht gesunken, wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) mitteilt.
Die Preise im Festnetz sind im Vergleich zum Vorjahr zwischen 2,1 (geringe Nutzung) und 4,7 Prozent (hohe Nutzung) gesunken. Dies sei vor allem auf günstigere Tarife bei Anrufen aus dem Festnetz auf Mobiltelefone zurückzuführen, so das Bakom. International und von Festnetz zu Festnetz blieben die Tarife stabil.
In der Mobiltelefonie sind die Preise zwischen 1 Prozent (hohe Nutzung) und 3,3 Prozent (mittlere Nutzung) gesunken. Hier sei der Rückgang auf Anpassungen in Tarifmodellen sowie Senkungen der Mobilterminierungsgebühren zurückzuführen. Die Preise für Anrufe aufs Festnetz sowie für SMS und MMS sind praktisch unverändert geblieben.
Im Breitbandmarkt blieben die Preise seit 2004 praktisch unverändert. Allerdings hat sich das Preis-Leistungsverhältnis verbessert, weil die Übertragungsraten im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 56 Prozent erhöht wurden (mittlere Nutzung).
Das Bakom führt seine Untersuchung jährlich durch. Im letzten Jahr sanken gemäss Bakom die Preise im Mobilfunk aufgrund der Markteintritte von Tele2, Migros und Coop massiv. Damals erwartete das Bakom, dass in den nächsten Jahren die Preise für Telekomdienste unter Druck gerieten. In diesem Jahr war dies offensichtlich noch nicht der Fall. Sollten aber 2008 tatsächlich erste entbündelte Angebote auf den Markt kommen, könnte sich dieser tatsächlich beleben.
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