Krebsgang für Massenspeicher-Hersteller

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Im dritten Quartal 2002 ist der Umsatz beim Verkauf von Plattenspeichersystemen im Vergleich zum 2. Quartal um 3 Prozent auf 4,7 Milliarden zurückgegangen. Dies hat das Marktforschungsinstitut International Data Corp. (IDC) eruiert. Die IDC-Marktforscherin Charlotte Rancourt sagte in ihrem Kommentar zur Studie, dass die Zahl der Gigabytes pro Stück zwar gestiegen ist, dass aber der Preis pro Gigabyte schneller fällt als die Speicherkapazitäten steigen. (Siehe auch die heutige Meldung Kurzarbeit bei HP und Gateway). Gemäss demselben Bericht konnte Hewlett-Packard mit 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz seinen Marktanteil um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent ausbauen, während der drittgrösste Speicherlieferant, EMC, einen Umsatzeinbruch im dritten Quartal von 21 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal auf 505 Millionen US-Dollar erlitten habe. Üblicherweise steige der Umsatz im dritten gegenüber dem zweiten Quartal an. Begründet wird der Umsatzrückgang mit dem enormen Preisdruck, der auf der Speicherbranche laste. IBM, die Nummer Zwei der Speicherproduzenten, kommt mit 952 Millionen US-Dollar Umsatz auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Dell und Hitachi auf dem vierten respektive und fünften Platz liegen mit 278 und 277 Millionen US-Dollar und mit je rund 6 Prozent Marktanteil gleichauf. Hitachi konnte gegenüber dem Vorquartal im dritten Quartal beim Umsatz 23 Prozent zulegen.