Kritische Lücke in Sendmail

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Der Softwarehersteller Internet Security Systems (ISS) hat gestern Montag im Mail Transfer Agent (MTA) Sendmail eine Buffer Overflow-Lücke entdeckt, die es einem Angreifer erlaubt, mittels eines präparierten E-Mail-Headers Kontrolle über Webserver zu erlangen, auf denen Sendmail läuft. Verletzlich sind alle Sendmail-Versionen von 5.79 bis 8.12.7, sowohl in der kommerziellen als auch in der Open-source-Ausführung auf allen Plattformen. Gemäss ISS ist Sendmail der weitverbreitetste MPA und managed 50 bis 75 Prozent des gesamten E-Mail-Traffics im Internet. Das Internetsicherheits-Zentrum CERT weist ausserdem darauf hin, dass auch Sendmail-Server innerhalb geschlossener Netzwerke betroffen seien, die MTAs anderer Hersteller zur Verbindung ins Internet nutzen, da diese die präparierten E-Mails unverändert weiterleiten. Patches sind auf www.sendmail.com erhältlich.