HPE schliesst kritische Sicherheitslücke in ArubaOS-CX
HPE hat eine kritische Schwachstelle in seinem Betriebssystem ArubaOS-CX behoben. Sie erlaubte es Angreifern, speziell präparierte Pakete an betroffene Systeme zu senden und dadurch Code mit erhöhten Rechten auszuführen. HPE hat bislang keine Hinweise darauf, dass Angreifer die Lücke ausgenutzt haben.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat eine kritische Sicherheitslücke in seinem Netzwerk-Betriebssystem ArubaOS-CX geschlossen. Bei der Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-73749 handelt es sich um einen Buffer Overflow, der es Angreifern ohne Authentifizierung erlaubte, speziell präparierte Pakete an einen betroffenen Dienst zu senden und dadurch aus der Ferne Code mit erhöhten Rechten auszuführen, wie "Bleeping Computer" unter Berufung auf einen Bulletin-Post von HPE berichtet.
Gemäss "Bleeping Computer" sind folgende Versionen des Betriebssystems betroffen, wobei die Schwachstelle in der jeweils daneben aufgelisteten Version behoben ist:
- 10.18.0001 → auf 10.18.1002+ updaten
- 10.17.1021 und frühere → 10.17.1030+
- 10.16.1051 und frühere → 10.16.1060+
- 10.13.1180 und frühere → 10.13.1190+
- 10.10.1180 und frühere → 10.10.1181+ (EoM)
Letztere Version werde nicht mehr weiterentwickelt ("End of Maintenance", EoM), habe aber dieses Update erhalten, da es sich um eine kritische Schwachstelle handle. Bei noch älteren Versionen, die gar nicht mehr unterstützt würden ("End of Support", EoS), empfiehlt HPE dringend ein Upgrade auf eine neuere Version.
Zum Publikationszeitpunkt des Bulletins waren keine Fälle einer Ausnutzung dieser Schwachstelle bekannt, wie "Bleeping Computer" schreibt.
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