Lesen.ch macht Amazon.de Konkurrenz
Lesen.ch hat in Deutschland die Filiale Lesen.net eröffnet. Damit will der Schweizer Online-Buchhändler nicht nur Kunden in Deutschland und Österreich beliefern, sondern vor allem auch Schweizer Kunden Bücher zu Euro-Preisen anbieten. Je nach Wechselkurs resultieren daraus für die Schweizer Kunden Preisvorteile von bis zu 20 Prozent. Lesen.ch will damit vor allem Amazon.de Konkurrenz machen. Lesen.net greift zwar auf dieselbe Datenbank zu wie Lesen.ch, ist aber ein völlig selbständiger elektronischer Laden. Eigentlich könnte jede Schweizer Buchhandlung nach diesem Rezept preislich mit Amazon.de gleichziehen, meint Christoph Bürgin, Mitbegründer von Lesen.ch und Lesen.net, doch nur die wenigsten würden den Schritt über die Grenze schaffen: "Es gibt viele kleine Stolpersteine, die man einfach kennen muss." Der Euro-Preisvorteil wurde bis jetzt deshalb nur von deutschen Anbietern ausgenutzt.
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