Letzte Meile: Télésonique fordert Tiefstpreis

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Das alternative Telekommunikationsunternehmen Télésonique fordert, dass Swisscom den Mitbewerbern und damit den Konsumenten die Letzte Meile zu Tiefstpreisen zur Verfügung stellt. Nur dann sei die bevorstehende Öffnung der Letzten Meile ein Gewinn für die Schweizer Konsumenten. "In Anbetracht dessen, dass die Telefonnetze längst amortisiert sind, dürfte der Zugang zu den Telefonnetzen eigentlich nicht mehr als fünf Franken kosten", erklärt Télésonique-CEO Adel Labib gegenüber der Netzwoche, mit Blick auf Unterhalts- und Infrastrukturkosten am Netz. "Alles andere sind künstlich hochgehaltene Preise."
Da Labib sich von der nun vom Parlament beschlossenen Form des Unbundlings wenig Fortschritt verspricht, setzt der Genfer Telekomanbieter weiterhin auf sein Angebot Bypass, mit dem über ein Anruf auf die lokale Netzwerk-Nummer in Genf günstige Verbindungen in nationale und globale Mobil- und Festnetz hergestellt werden können.