Macworld Expo: Ein Reigen der Vorankündigungen
Macworld Expo: Ein Reigen der Vorankündigungen
An der Macworld Expo in New York vom 17. bis 19. Juli stand der erste Tag im Zeichen von Produkte-Vorankündigungen. So stellte
Apple-CEO Steve Jobs eine neue Version des Betriebssystems MacOS X vor, das MacOS X 10.2. Das bisher unter dem Codenamen Jaguar bekannte Betriebssystem bietet als wesentliche Neuerungen einen verbesserten und schnelleren Finder, eine Handschriftenerkennung (Inkwell), einen Instant Messenger, einen intelligenten Spam-Filter für das Mail-Programm sowie die Netzwerk-Technik Rendezvous. Die Heimnetzwerk-Technik Rendezvous soll die Kommunikation von Computer und Peripheriegeräten ohne jede Konfiguration über Ethernet, AirPort, FireWire, USB oder Bluetooth ermöglichen, alles auf Basis von Standard-IP-Netzwerk-Protokollen.
Mitgeliefert zum neuen Betriebssystem werden auch Quicktime 6 mit MPEG-4-Funktion und der Instant Messenger iChat, der kompatibel zum AOL Instant Messenger ist. Unschön am MacOS X 10.2. ist, dass keine Update-Möglichkeit für die MacOS X 10.1.x oder MacOS X 10.0.x angeboten werden. Die neue Betriebssystemversion gibt es ausschliesslich als Vollversion, zum Preis von rund 160 Euro. Sie soll Ende August zum Kauf bereitstehen.
Weiter wurde angekündigt, dass die Internetdienste iTools per 30. September 2002 von einem neuen Angebot mit Namen .mac – in Anspielung an Microsofts .net – abgelöst wird. Die neuen Dienste werden kostenpflichtig sein: Für 49 US-Dollar im ersten Jahr und später für jährlich 99 Dollar kriegt man unter dem Dienstangebot .mac einen Webspeicherplatz (iDisk) von 100 Mbyte. Der neue E-Maildienst mac.com kann mittels Webinterface abgefragt werden, kann 15 MByte Mails speichern und beherrscht auch IMAP. Durch die Umstellung werden auch iPhoto, die Fotodienste für Privatanwender, in Zukunft kostenpflichtig.
Ebenfalls angekündigt wurde sodann ein iMac-Modell mit 17-Zoll-LCD Breitbild-Screen (1440 x 900 Pixel). Selbstverständlich ist Steve Jobs von seinen neuen Produkten begeistert: Jaguar ist Windows XP weit voraus. Es hat nie einen besseren Zeitpunkt gegeben, um auf den Mac umzusteigen. Mit Unix als Fundament und einer höchstentwickelten objektorientierten Entwicklungsumgebung bietet MacOS X mehr an Innovation als unsere Industrie im ganzen letzten Jahrzehnt gesehen hat, sagte er während seiner Ansprache an der Macworld.
Ein wenig mehr Absatz ist Jobs ihm ja zu gönnen. Die eben veröffentlichten Quartalszahlen (für Apple das 3. Q./2002) weisen eine Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich von 61 Millionen Dollar auf 32 Millionen Dollar aus. Der Quartalsumsatz betrug 1,43 Milliarden Dollar, das sind 3 Prozent weniger als im 3.Q/2001.
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