Microsoft bietet 7 Prozent der US-Belegschaft eine Frühpensionierung an
Microsoft folgt anderen Grosskonzernen und will wegen hoher KI-Investitionen Stellen abbauen. Dabei bietet das Unternehmen langjährigen Mitarbeitenden Frühpensionierungen an. Anspruch darauf haben rund 7 Prozent der Angestellten in den USA.
Microsoft soll im Zuge hoher Investitionen in künstliche Intelligenz Stellen abbauen. Der Tech-Gigant biete dafür langjährigen Mitarbeitenden Frühpensionierungen an, schreibt die "New York Times" (Paywall) unter Berufung auf eine interne E-Mail von Microsoft-Personalchefin Amy Coleman. Anspruch darauf hätten rund 7 Prozent der Belegschaft in den USA, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person laut Bericht konkretisierte. Dies betreffe Angestellte, bei denen Alter plus Dienstjahre zusammen mindestens 70 ergeben. Laut "Heise" wolle der Konzern so rund 9000 Stellen abbauen.
Damit folgt das Unternehmen anderen US-Techkonzernen wie Meta, das weltweit rund 8000 Stellen streicht. Auch Microsoft selbst hat bereits im Sommer 2025 angekündigt, fast 4 Prozent seiner Belegschaft im Zusammenhang mit KI-Investitionen zu entlassen.

Amy Coleman, Personalchefin bei Microsoft. (Source: zVg)
"Viele dieser Mitarbeitenden haben Jahre, in manchen Fällen Jahrzehnte, damit verbracht, Microsoft zu dem zu machen, was es heute ist", soll Coleman in der E-Mail an die Belegschaft geschrieben haben.
Abgesehen von Microsoft und Meta planen unter anderem auch HP sowie Amazon Stellenstreichungen wegen KI.
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft