Massiver Betrug bei Ebay

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Beim deutschen Online-Auktionshaus von Ebay ist es zu einer Betrugsserie gekommen, bei der schätzungsweise 150 Kunden geprellt wurden. Ebay geht laut einer Meldung der Westdeutschen Allgmeinen Zeitung (WAZ) von einem Schaden in Höhe von mindestens 100000 Euro aus. Ebay-Sprecher Joachim Guentert habe gegenüber der WAZ bestätigt, dass es sich um einen grösseren Betrug handele. Der Täter ging jedenfalls äusserst raffiniert vor und plante von langer Hand: Zuerst ergatterte er sich bei Internet-Auktionen mit preiswertem Modeschmuck positive Beurteilungen durch andere Kunden. Dann bot er gegen Vorausbezahlung unter verschiedenen Identitäten teure Elektronikgeräte an, die ihre Käufer nie erreichten. Inzwischen ermittelt auch das Berliner Landeskriminalamt. Ebay möchte den Opfern nun bis zu 200 Euro zurück erstatten. Im Sicherheitsforum von Ebay werfen einige Kunden dem Unternehmen vor, trotz vorliegender Warnungen zu spät gehandelt zu haben. Ebay bietet zwar auch einen Treuhand-Service, auf den das Geld einbezahlt wird und so lange dort liegen bleibt, bis der Käufer vom Verkäufer die Ware erhalten hat. Dieser Service ist allerdings kostenpflichtig und wird längst nicht von allen Ebay-Kunden genutzt.