Medienkonzerne stellen Richtlinien gegen Internetpiraterie auf
Gestern Donnerstag haben die eine Reihe von Medien- und Technologieunternehmen Richtlinien veröffentlicht, wie gegen Internetpiraterie vorzugehen ist. Disney und Microsoft sollen das Projekt initiiert haben, dem sich CBS, News Corporation, Myspace, Fox Entertainment, NBC Universal, Viacom, sowie die Videoportale Dailymotion und Veoh Networks angeschlossen haben. „Die von uns aufgestellten Prinzipien erkennen die gemeinsame Achtung von Urheberrechten an und fordern den Einsatz von effektiven Filtertechnologien“, heisst es in der Erklärung.
Auffällig ist, dass Google fehlt: Google soll laut US-Medienberichten anfangs zwar auch an den Gesprächen beteiligt gewesen sein, hat sich dann aber zurückgezogen. Am Mittwoch gab Google bekannt, für Youtube eine eigene Filtertechnologie entwickelt zu haben.
Analysten vermuten, dass der Milliardenprozess zwischen Viacom und Google wegen Copyright-Verletzung der Grund für den Alleingang Googles sei.
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