Melani warnt vor E-Mails mit Aufruf zur Mithilfe bei Geldwäscherei

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Melani, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes, warnt vor neuen E-Mails, die Finanzagenten für Geldwäscherei anwerben. Die E-Mails, die im Moment im Umlauf sind, beziehen sich auf fiktive Firmen mit Namen wie RESS SYSTEMS INC und ELF (ELF AG, ELFING AG, ELFING LTD). Betreffzeilen dieser E-Mails sind beispielsweise: „Nebenverdienst“, „Sie haben uns 100% gesucht“ oder „Erreiche das Ziel. EUR 1300-2000 pro Woche“. Wer auf das Angebot reagiert, erhält innerhalb kurzer Zeit einen Geldbetrag auf sein Konto überwiesen. Nach Abzug einer Provision muss dieser Betrag dann ins Ausland überwiesen werden, meist über die Geldtransfer-Firma Western-Union. Die Gelder würden fast immer aus illegalen Geschäften stammen, meist Phishing, warnt Melani. Wer an solchen Transaktionen mitwirke, riskiere ein Strafverfahren wegen Gehilfenschaft zu Geldwäscherei.
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