Microsoft gibt Regierungen Einsicht in Quellcode
Wie Micrsosoft gestern Dienstag mitteilte, sollen Regierungen und Organisationen wie etwa die Nato oder UNO im Rahmen des sogenannten Government Security Program (GSP) künftig Einsicht in den Quellcode der aktuellen Windows-Versionen erhalten. Die Quellcodes werden den Regierungsstellen online zugänglich sein. Daneben sollen auch MS-Techniker als Berater zur Verfügung stehen. Die Informationen soll die Stellen dazu befähigen ihre Systeme sicherer zu gestalten. Um in das Programm aufgenommen zu werden, müssen die Verwaltungen jedoch nicht Microsoft-Kunden sein, betont Pressesprecher Craig Mundie. Ausgeschlossen von dem Programm sind Regierungen, über die ein US-Embargo verängt ist, wie etwa Kuba oder der Irak. Das Programm soll gemäss Micrsoft die Sicherheit steigern und damit das Vertrauen in die Redmonder Software erhöhen. Die Massnahme kann auch als Reaktion auf die derzeit von verschiedenen Regierungen angestellten Erwägungen künftig Open Source-Software einzusetzen betrachtet werden.
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