Microsoft lässt Regierungen den Office-Code sehen
Seit Montag dürfen Regierungen und nationale Organisationen den Code der Office-Programme wie Word, Excel oder Outlook einsehen. Bisher hat laut Microsoft Grossbritannien Zugriff auf den Code erhalten. Microsoft reagiert mit dieser Initiative auf die wachsende Konkurrenz durch kostenfreie Software, wie das Büroprogramm OpenOffice. Die Initiative ist Teil des im Januar eingeführten Government Security Program (GSP). Behörden, die für die Sicherheit der Regierungen zuständig sind, erhalten dabei Zugriff auf den Windows-Quellcode.
Bereits 2001 hatte Microsoft eine Shared-Source-Initiative gestartet, bei der Regierungen und Organisationen Einblick in den Code des Betriebssystems Windows haben können. Im Juli 2001 übergab Microsoft dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) den Quellcode von Windows und seit Mai 2004 kann die UBS den Quellcode aller veröffentlichten Versionen der Microsoft-Betriebssysteme Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003, inklusive Service Packs und Beta-Versionen einsehen.
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