Microsoft lanciert neues Enterprise License Partner Model

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Microsoft will am ersten August ein neues Enterprise License Partner Modell lancieren. Die Leistung der Partner soll dabei nicht mehr nur an der Grösse des verkauften Lizenz-Volumens gemessen werden, neu soll vielmehr auch die Zufriedenheit des Kunden evaluiert und in die Partner-Bewertung einbezogen werden. "Es hat sich gezeigt, dass unsere Kunden heute nicht mehr nur an der Lizenzbeschaffung interessiert sind, sondern vermehrt das Bedürfnis nach einem Software Life Cycle Management haben", begründet Harald Wentsch, Licensing Partner Manager Microsoft Schweiz diesen Entscheid. Deshalb habe Microsoft zusammen mit seinen Enterprise License Partnern mit "License Solution Partners" europaweit ein neues Modell entwickelt. Die Enterprise License Partner in der Schweiz hätten sich dabei speziell kooperativ und aktiv gezeigt. Diese haben nun ab dem 1. August die Möglichkeit, sich neben dem Status des Direct Large Account Reseller, der Basisdienstleistungen wie Lizenzberatung, Beschaffung, Logistik, Billing anbietet, die Lizenz als Solution Partner zu erarbeiten. Dabei haben die Partner zusätzliche Dienstleistungen im Bereich Lizenzmanagement und Software Asset Management zu leisten. Microsoft überprüft anschliessend die Zufriedenheit des Kunden. "Somit honoriert Microsoft neu die Partner auf Grundlage der erbrachten Leistungen", so Wentsch. Zudem hätten die Partner die Möglichkeit, sich auf eine bestimmte Branche zu spezialisieren. Ab dem 1. Januar 2005 vergibt Microsoft dann jenen Partnern, die genügend Referenzpunkte sammeln konnten, eine Qualifizierung als License Solution Partner. "Dieses neue Modell soll einerseits unseren Kunden eine hohe Qualitätssicherung bieten, andererseits aber klar auch einen neuen Anreiz für unsere Partner sein und ihnen neue Geschäfts-Möglichkeiten eröffnen", so Wentsch. An einer Medienkonferenz gab Microsoft Schweiz-CEO Alexander Stüger gestern zudem bekannt, dass der Umsatz von Microsoft Schweiz im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um zwei Prozent gewachsen ist. Damit erreicht Microsoft Schweiz in Bezug auf den Umsatz den zehnten Platz im Ranking aller 70 Microsoft-Niederlassungen. Für den gesamten Schweizer IT-Markt erwartet Stüger ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent.