Microsoft legt im Server-Mark kräftig zu

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Microsoft hat innert Monatsfrist 4,7 Prozent Marktanteil im Webserver-Markt hinzugewonnen. Dies aufgrund einer Migration von über 3,5 Millionen Hostnamen von Linux zu Windows durch den Domain-Registrar Go Daddy. Go Daddy will insgesamt 4,4 Millionen Hostnamen auf Windows Server 2003 überführen. Apache habe innert Monatsfrist 5,9 Prozent Marktanteil verloren. Dies meldet der englische ISP und Marktforscher Netcraft aufgrund seiner "April 2006 Web Server Survey". Go Daddy war bisher der weltgrösste Linux-Host, nun ist der Registrar gemessen an der Zahl der Hostnamen der weltgrösste Windows-Server-2003-Host.
Eine vergleichbare Verschiebung hat Netcraft nur 2001/2002 beobachtet, als die Registrare Register.com and VeriSign auf die Microsoft-Linie wechselten. Go Daddy folge dem Registrar Enom, der bereits früher auf Windows Server 2003 gewechselt hat.
Alles in allem hat Apache nun noch einen Marktanteil von rund 63 Prozent, rund 8 Prozent weniger als vor einem halben Jahr. Microsofts Marktanteil steigerte sich gemäss Netcraft auf rund 25 Prozent. Vor drei Jahren hatte Microsofts Anteil allerdings bereits einmal rund 33 Prozent betragen.
Unter den anderen führenden Registraren hosten 1&1 Internet, Dotster and Register.com aktuell auf Linux, während Network Solutions Solaris einsetzt.
Im April 2006 zählte Netcraft 80,655,992 Websites, was eine Steigerung von 3,1 Millionen Hostnamen gegenüber März 2006 bedeutet. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich das World Wide Web damit „verdoppelt“. Im April 2003 wurden 40 Millionen Websites gemessen. Von den aktuellen rund 80 Millionen registrierten Namen sind allerdings nur knapp die Hälfte aktiv.