Foxconn bestätigt Cyberangriff
Foxconn bestätigt einen Cyberangriff auf Fabriken des Auftragsfertigers in Nordamerika. Eine Ransomware-Gruppe hatte zuvor behauptet, vertrauliche Dateien von Apple, Nvidia und weiteren Unternehmen abgegriffen zu haben.
Eine Cyberattacke hat einige Fabriken von Foxconn in Nordamerika getroffen. Dies bestätigte ein Sprecher des Auftragsfertigers gegenüber "The Register". Das Unternehmen habe sofort entsprechende Massnahmen ergriffen, um die Weiterführung der Produktion und Lieferung zu gewährleisten. Die betroffenen Fabriken sollen wieder in Betrieb sein.
Eine Ransomware-Bande namens "Nitrogen" hatte zuvor Foxconn auf ihrer Leak-Website aufgeführt. Dabei gaben die Cyberkriminellen laut "The Register" an, dem taiwanischen Unternehmen 8 Terabyte an Daten (insgesamt mehr als 11 Millionen Dateien) gestohlen zu haben. Darunter sollen vertrauliche Anweisungen, interne Projektdokumentationen und technische Zeichnungen von Projekten für Apple, Nvidia, Intel, Google, Dell und weitere Unternehmen sein. Foxconn bestätigte jedoch nicht, dass auch Kundendaten gestohlen wurden.
Nitrogen ist seit 2023 aktiv. Bei der Bande soll es sich um einen von diversen Ablegern handeln, die Ransomware-Code vom durchgesickerten "Conti 2 Builder" übernommen haben.
Acronis hat übrigens im März 2026 die höchste Malware-Rate seit Mai 2025 gemessen. Lesen Sie hier mehr dazu.
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