Microsoft muss Namen von Skydrive ändern
Microsoft muss nach einem Gerichtsentscheid den Namen seines Cloud-Dienstes Skydrive in der EU ändern. Die Verwechslung mit dem Abo-TV-Anbieter Sky sei zu gross, argumentierte eine Richterin.
Der Cloud-Dienst Skydrive von Microsoft verstosse laut einem britischen Gericht gegen die Rechte des Fernsehsenders British Sky Broadcasting, zumindest in Grossbritannien und Europa, wie verschiedene Medien berichten. Microsoft müsse nun einen anderen Namen für den Dienst wählen.
Das Gericht soll Microsoft verboten haben, den Namen Skydrive in der Europäischen Union zu verwenden. Der Softwareanbieter habe zwar während des Prozesses zugegeben, dass die Namen eine gewisse Ähnlichkeit haben würden. Voraussichtlich werde das Unternehmen trotzdem Berufung einlegen, wie ZDnet.de berichtet.
Die Verhandlung hatte bereits im im April stattgefunden und dauerte acht Tage. Richterin Sarah Asplin entschied, dass der durchschnittliche Verbraucher verwirrt sein könnte durch die Namensähnlichkeit. Zusätzlich könne die Öffentlichkeit annehmen, dass die Angebote von Microsoft und Sky zusammen gehören und aus einer Quelle stammen könnten.
Wie die Umsetzung von UX und Barrierefreiheit gelingt
Bei OpenAI wächst der Umsatz mit der Rechenleistung
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode
Cyberkriminelle manipulieren Google-Suchergebnisse
Wenn laut nicht laut genug ist
Globaler PC-Markt wächst um 9,1 Prozent
Swisscom und Swisspower stärken die Cyberresilienz des Energiesektors
Palantir-CEO warnt vor KI-Euphorie und sieht Fachkräfte im Vorteil
State of Cloud Security Report 2025: Wenn 25 Minuten über den Erfolg entscheiden