Microsoft-Novell-Abkommen: Novell-CEO sieht Klärungsbedarf
Am 2. November hatten Novell und Microsoft ein Abkommen zur Steigerung der Interoperabilität von Windows und Linux bekannt gegeben. Seither wurde dieses Abkommen besonders von der Open-Source-Community kritisiert. Mancherorts wird die Vereinbarung als implizites Eingeständnis seitens Novell gewertet, Linux könnte Patente von Microsoft verletzten.
In einem offenen Brief an die Community will Novell-CEO Ron Hovsepian nun die Wogen glätten und die Novell-Interpretation des Abkommens erklären. Ziel der Vereinbarung sei es gewesen, das Zusammenleben von Linux und Windows im Alltag zu verbessern. Dies sei es, was sich die Kunden wünschten, und viele Firmen hätten sich darüber positiv geäussert. "Die Linux-Community wird vom Open-Source-Code profitieren, der aus diesem Abkommen entsteht und der die Interoperabilität von Linux mit Windows verbessert", verspricht Hovsepian.
Novell habe zunächst lediglich diese Interoperabilität und gemeinsame Verkaufsabkommen im Auge gehabt. Microsoft habe jedoch zusätzlich eine Patentkooperation vorgeschlagen, worauf man schliesslich eingegangen sei. Darin werde festgelegt, dass die jeweiligen Kunden vor Patentverletzungsklagen der Gegenseite geschützt werden. Hovsepian widerspricht auch jüngsten Statements seitens Microsofts: Das Abkommen sei in keiner Weise ein Eingeständnis, dass Linux geistiges Eigentum Microsofts verletze.
Unter den Kritikern des Abkommens befindet sich auch die Free Software Foundation (FSF), die bei der Vereinbarung eine Verletzung der GNU Public License (GPL) wittert.
In einem offenen Brief an die Community will Novell-CEO Ron Hovsepian nun die Wogen glätten und die Novell-Interpretation des Abkommens erklären. Ziel der Vereinbarung sei es gewesen, das Zusammenleben von Linux und Windows im Alltag zu verbessern. Dies sei es, was sich die Kunden wünschten, und viele Firmen hätten sich darüber positiv geäussert. "Die Linux-Community wird vom Open-Source-Code profitieren, der aus diesem Abkommen entsteht und der die Interoperabilität von Linux mit Windows verbessert", verspricht Hovsepian.
Novell habe zunächst lediglich diese Interoperabilität und gemeinsame Verkaufsabkommen im Auge gehabt. Microsoft habe jedoch zusätzlich eine Patentkooperation vorgeschlagen, worauf man schliesslich eingegangen sei. Darin werde festgelegt, dass die jeweiligen Kunden vor Patentverletzungsklagen der Gegenseite geschützt werden. Hovsepian widerspricht auch jüngsten Statements seitens Microsofts: Das Abkommen sei in keiner Weise ein Eingeständnis, dass Linux geistiges Eigentum Microsofts verletze.
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