Microsoft präsentiert neue Massnahmen gegen Spam und Viren
Mit dem noch in diesem Halbjahr erscheinenden Windows XP Service Pack 2 (SP2) hat Microsoft den Kampf gegen Viren und Spam intensiviert. SP2 installiert auf dem System neben den angefallenen Sicherheitspatsches auch neue Sicherheitsfunktionen: Künftig wird die Firewall in Windows XP automatisch eingeschaltet; das Surfen soll sicherer werden durch eine verbesserte Kontrolle über Scripte wie beispielsweise ActiveX im Internet Explorer; Über das in (SP) 2 enthaltene Security Centre können die Nutzer den Status der Firewall, sowie des Antivirenschutzes managen und Software-Updates einspielen. Die in der Anti-Viren-Software der Beta-Version georteten Probleme sollen bis zum offiziellen Release behoben sein. Ausserdem stellte Microsoft an der Sicherheitsmesse RSA Conference in San Francisco den Alpha-Code für die sogenannte Active Protection Technology vor. Bei dieser handelt es sich um einen Blocker, der die Fähigkeiten eines Wurms, Schaden anzurichten, einschränken soll. Um dem Spam bei Hotmail Herr zu werden, will Microsoft auf die Methode der "Anruferkennung" (Caller ID) zurückgreifen, mit der die Absendeadresse überprüft werden kann. Mit dem System sollen IP-Adresse und DNS einer E-Mail in das SMT-Protokoll aufgenommen werden. Da dies jedoch nur auf Service-Provider-Ebene möglich ist, lädt Bill Gates alle ISPs ein, sich ihm anzuschliessen und die E-Mails auf sein Protokoll umzustellen. Ausserdem künigte Gates die Gründung einer Globalen Allianz mit Service Providern (GLAIS) an, mit dem Ziel, die weltweite Internetsicherheit voran zu treiben. Unter den Mitgliedern figurieren unter anderem BT, EarthLink, MSN, NTT Communications, TDC, T-Online, TeliaSonera, Tiscali SpA und Wanadoo.
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