Microsoft und Reuters koordinieren Messenger-Dienste
Microsoft und die Agentur Reuters werden ihre Instant-Messaging-Angebote miteinander verbinden. Nutzern von Reuters Messaging, einer IM-Variante für den Einsatz in Unternehmensnetzen, soll ermöglicht werden, mit dem MSN Messenger zu kommunizieren. Dies berichtet das 'Wall Street Journal'. Die offizielle Mitteilung soll morgen Dienstag erfolgen.
Reuters hat ihr IM-System letzten Herbst gestartet mit dem Ziel, andere Messaging-Netze einzubinden. Ab dem ersten Quartal 2004 soll denn auch die Kommunikation mit Nutzern der AOL-Messanger AIM und ICQ möglich sein. Reuters Messaging verfügt zur Zeit über rund 50'000 Nutzer, die hauptsächlich dem Banken- und Brokerumfeld zuzurechnen sind. Die Anwendung basiert auf dem "Live Communications Server" von Microsoft. Das MSN-Netz hat über 100 Millionen Nutzer. Mit dem erwarteten Schritt wird es erstmals direkt mit einem Instant-Messaging-System eines anderen Anbieters gekoppelt.
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