Milliarden sparen durch E-Procurement
Würde die deutsche Wirtschaft stärker auf E-Commerce setzen, könnte sie Beschaffungskosten von rund 22 Milliarden Euro sparen. Dies berichtet die deutsche Zeitung „Die Welt“ und beruft sich dabei auf eine Studie der Unternehmungsberatung Putz & Partner.
8,5 Millionen Euro betrug laut Studie im Jahr 2001 in Deutschland der E-Procurement-Umsatz, der Wert aller gekauften Güter und Dienstleistungen liegt jedoch bei rund 900 Milliarden Euro. Die Studie stellt weiter fest, dass die Maschinenbaubranche, die Automobilindustrie und die Chemie- und Pharmaindustrie relativ häufig im Internet einkaufen, Banken und Versicherungen aber eher zurückhaltend sind.
„Die Welt“ belegt die Zahlen von Putz & Partner mit einer weiteren Studie aus der USA: Gemäss des US-Markforschers A.T. Kearney könnten allein die 500 weltgrössten Unternehmen rund 330 Milliarden Dollar sparen, würden sie stärker auf die elektronische Beschaffung setzten.
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