MMS: Keine Lehren aus dem De-Hype gezogen?
Multimedia Messaging Service (MMS) wird nicht die fantastischen Umsätze generieren, die im Lauf des Lancierungs-Hypes für die neue Technologie prophezeit werden. Dies hat das World Wireless Forum (W2F) herausgefunden, das die Diskrepanz der Zahlen, die von der Industrie genannt werden, und jener Zahlen, die aufgrund von Nachfragestudien bei Konsumenten und Anwendern gemacht wurden, anprangert.Während die MMS-Industrie von jährlichen Umsatzraten in der Höhe von 50 Milliarden US-Dollar respektive Euro spreche, geht das W2F davon aus, dass MMS bis im Jahr 2006 lediglich Umsätze von rund 5,8 Milliarden Dollar/Euro in den 16 wichtigsten Absatzmärkten generieren wird.
Die Zahlen basieren auf Umfragen unter Key Executives innerhalb der 3000 Personen umfassenden Mitgliedergruppe aus dem Bereich Wireless und auf statistischen Nachforschungen. Bis die Mehrheit der benutzten Prepay-Handsets MMS-fähig ist, sei von einem langsamen Wachstum auszugehen, schreibt W2F. Falls nicht noch ein Wandel zu einem besseren Verständnis der Lifestyle-Bedürfnisse der Konsumenten und deren Verhalten beim Adoptieren, Experimentieren und Aneignen der neuen Technologie statt finde, werde MMS die Erwartungen nicht erfüllen.
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