Mobile-Firma Mogid streicht die Segel

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Wer die Website von Mogid, Anbieter mobiler Applikationen, besuchen will, wird mit der Mitteilung begrüsst: Mogid AG hat die Geschäftsaktivitäten eingestellt. An der Orbit/Comdex präsentierte sich Mogid noch mit einem kostenlosen Messeauftritt am Stand für junge IT-Unternehmen Innovation leads Business. Laut Konkursamt Biel hat das Unternehmen am 9. Oktober den Konkurs eröffnet. Die schwierige Marktsituation der Telekombranche und der verzögerte Ausbau von Dienstleistungen hätten zu ungenügenden Auftragseingängen geführt, heisst es in einer Pressemitteilung. Bereits im Dezember 2001 ist Kümmerly&Frey, eine der Gründerfirmen von Mogid, in Konkurs gegangen. Damals schätzte man die Zukunft aber noch positiv ein, da verschiedene Patente und Technologien vorhanden waren. Nun haben sich die Aktionäre aber kürzlich vom CEO und Verwaltungsratspräsidenten getrennt und der Verwaltungsrat hat eine Zwischenbilanz erstellt. Zudem hat das Management mit den Aktionären das Projektportfolio auf realistisch zu erwartende Erträge überprüft. Offenbar ist diese Situationsanalyse negativ ausgefallen. Fünf Personen waren bei Mogid beschäftigt. Für einzelne Mitarbeiter zeichne sich bereits eine berufliche Lösungen ab, meldete das Unternehmen. Die Creaholic AG aus Biel, ein Unternehmen, das im Bereich Technologie-Design tätig ist, hält 42,5 Prozent der Aktien an Mogid, 32,5 Prozent gehören dem Management, die restlichen 25 Prozent sind Venture Capital.