Mobilkom austria hat erstes UMTS-Netz Europas

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Mobilkom austria startete gestern Vormittag in allen Landeshauptstädten - mit Ausnahme von Salzburg - gleichzeitig das erste Mobilfunknetz der nächsten Generation. Basisstationen in Bregenz, Innsbruck, Linz, Graz, Klagenfurt, Eisenstadt, St. Pölten und Wien und drei weiteren Städten gewährleisten eine Erreichbarkeit von 25 Prozent der Bevölkerung mit UMTS. Wir haben damit die erste Auflage des Regulators, nämlich eine Population Coverage von mindestens 25 Prozent per Jahresende 2003, bereits heute erreicht. Für Ende des Jahres peilen wir eine 40-prozentige Erreichbarkeit mit rund 1000 Basisstationen an. Wir beweisen damit, dass das Unternehmen mobilkom austria neben der zukunftsorientiertesten Umsetzung auch den schnellsten Ausbau garantiert, sagte Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria. In den Netzaufbau investierte das Unternehmen seit dem Jahr 2001 insgesamt 72 Millionen Euro. Als wichtigste Newslieferanten konnten ORF und Reuters gewonnen werden. Ab Mitte Oktober wird es eine eigens für UMTS Geräte konzipierte Zeit im Bild-Sendung geben. UMTS-Kunden sollen auch bald die Möglichkeit erhalten, sich über die Verkehrssituation und das Wetter mittels Echtzeitbildern zu informieren. Den Entertainment-Bereich decken Kooperationen mit Kinofilmverleihern und mit der zur Kirch-Gruppe gehörenden Sportrechteagentur ISPR ab: Alle Tore der Österreichischen Bundesliga sollen schon nach zwei Minuten über UMTS Handys angesehen werden können. (Die Mobilfunk-Rechte an der deutschen Bundesliga sicherte sich Vodafone.) Nun fehlen eigentlich nur noch die UMTS-Handys. Die sollen in drei bis sechs Monaten auf den Markt gebracht werden.