Motorola bestätigt hohe Verluste

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Die Gewinnwarnung von Motorola Anfang September war zurecht erfolgt. Für das dritte Quartal wird ein operativer Verlust von 153 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Dies entspricht einem Verlust pro Aktie von sieben Cents. Unter Berücksichtigung von ausserordentlichen Aufwendungen beträgt der Nettoverlust sogar 1,4 Milliarden US-Dollar (64 Cents pro Aktie). Im entsprechenden Vorjahresquartal wies Motorola noch eine Gewinn von 643 Millionen US-Dollar oder 28 Cents pro Aktie aus. Der Gesamtumsatz fiel um 22 Prozent auf 7,41 Milliarden US-Dollar (Vorjahrsquartal: 9,49 Milliarden US-Dollar). Motorola führt die miserablen Zahlen auf den sich fortsetzenden Abschwung in den globalen Telekommunikationsmärkten zurück. Besonders der Rückgang bei den Chip-Verkäufen habe die Umsätze negativ beeinflusst. Einziger Lichtblick ist derzeit der Bereich Wireless Handsets. Hier wurde gemäss Robert L. Growney, Präsident und CEO von Motorola, profitabel gewirtschaftet und der Marktanteil erhöht. Der Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar im zweiten wurde auf 2,69 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal gesteigert. Die Netto-Verbindlichkeiten konnten um 2,4 Milliarden US-Dollar gesenkt und ein positiver Cash Flow von rund 200 Millionen US-Dollar erwirtschaftet werden, teilte Motorola ferner mit.