Swisscom verlagert KI-Beratung in Tochtergesellschaft
Swisscom strukturiert ihr B2B-Geschäft um. Künftig bündelt der Telko Kompetenzen rund um KI-Beratung in der Tochtergesellschaft Swisscom Digital Technology. Swisscom Business Customers verantwortet fortan das Kerngeschäft. Die Umstrukturierung dürfte mit einem Stellenabbau einhergehen.
Swisscom baut ihr Geschäft mit Unternehmenskunden um. Künftig will der Telko insbesondere die KI-Beratung in sein Tochterunternehmen Swisscom Digital Technology verschieben, wie unter anderem "Cash" berichtet. Ab April 2027 bündle Swisscom dort seine Kompetenzen für KI, digitale Transformation, Software und Daten, heisst es unter Berufung auf einen Mediensprecher. Firmenkunden sollen dadurch von schnellerer Innovation, einfacherer Zusammenarbeit und einer besseren Unterstützung durch die Swisscom profitieren.
Derweil konzentriert sich die Geschäftseinheit Swisscom Business Customers fortan auf das Kerngeschäft mit Unternehmenskunden, namentlich auf Bereiche wie Breitband und Telefonie, Cloud, KI-Computing, Cybersicherheit sowie IT-Auslagerung, wie es im Bericht weiter heisst. Auch dort verbleiben Dienstleistungen für den Finanzsektor, die öffentliche Hand, die Verteidigung und die IT-Infrastruktur-Services.
Laut dem Unternehmenssprecher übernimmt künftig Swisscom Digital Technology die KI-Beratung, während Swisscom Business Customers den Betrieb der KI-Plattformen verantwortet.
Im Zuge der Umstrukturierung wechseln 570 Swisscom-Angestellte zur Tochtergesellschaft. Offenbar kommt es auch zu einem Stellenabbau, wie "Inside Paradeplatz" schreibt. Zahlen zu möglichen Entlassungen gibt Swisscom selbst nicht bekannt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagt ein Unternehmenssprecher lediglich, es gebe für die von einem Stellenverlust Betroffenen einen Sozialplan, und fügt hinzu: "Wo immer möglich, federn wir personelle Auswirkungen durch interne Weiterbeschäftigung, die Besetzung offener Stellen, natürliche Fluktuation und Pensionierungen ab."
Konkreter wurde unlängst Swisscom-Rivale Sunrise: Der Telko baut im Zuge einer Umstrukturierung über 350 Stellen ab, wie Sie hier lesen können.
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