MTX-Virus hats auf Antiviren-Sites abgesehen
Vor drei Monaten war MTX noch als Virus mit kleinem Risiko eingestuft worden. Nachdem in den letzte Wochen weltweit eine grosse Zahl von Neuinfektionen registriert wurden, hat McAfee den Virus mit Wurmkomponente zur mittleren Gefahr befördert. Das Virus infiziert einige ausführbare Win32-Dateien in bestimmten Verzeichnissen. MTX verbreitet sich über das Outlook-Adressbuch und blockiert bei den angesteckten Computern den Zugang zu Anti-Viren-Sites wie McAfee.com, Symantec oder Sophos, womit er seine Bekämpfung verhindert. Auch das Versenden von E-Mails an die Sitebetreiber wird verhindert. MTX wird mit ebenso unterschiedlichen wie psychologisch durchdachten Betreff-Texten und Attachments verschickt. Als solche kursieren zum Beispiel Bill_Gates_piece.jpg.pif, I_am_Sorry.doc.pif oder New_Playboy_Screen_Saver.scr. Trotz der verschiedenen Endungen handelt es sich dabei immer um PE-Files (Portable Executable Files). Auf angesteckten Computer finden sich folgende Files im Windows Folder: IE_PACK.EXE, MTX_.EXE, WIN32.DLL, SOCK32.MTX.
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