Multimedia übers Netz: kein Spass für Surfer
Die US-Firma Keynote Systems untersucht seit einigen Wochen 20 namhafte Anbieter von Streaming Audio und Video, wie zum Beispiel CNN oder MTV. Das Resultat ist mehr als ernüchternd. Auf einer Skala von 1 bis 10, bei der der Wert 10 DVD-Qualität entspricht, erreichten die Kandidaten vergangene Woche einen durchschnittlichen Wert von 1.19. Obenauf liegt MTV, mit einer Note von 3,46. Laut Keynote-Product-Manager Matt Parks liegen die miserable Qualität der Streams nicht nur an den Flaschenhälsen bei den Endverbrauchern, DSL und Kabel wären durchaus schnell genug. Schuld seien auch Engpässe bei den Netzwerken der Provider, und häufig seien die Server unterdimensioniert. Viele kleine Server in der Nähe der Anwender statt weniger leistungsfähiger Grossrechner wären, so Parks, gerade für Broadcaster geeigneter.
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