Musikpiraterie steigt - CD-R-Preise sollens auch

Uhr | Aktualisiert
Neue Zahlen zum weltweiten Musik-Schwarzmarkt kommen vom Musikindustrie-Verband IFPI. Demnach soll die Musikpiraterie im vergangenen Jahr einen Umfang von 4,3 Milliarden Dollar erreicht haben. Ein Grossteil davon stammt gemäss Angaben von IFPI aus organisierten CD-R-Werkstätten. Ausbreiten konnte sich diese Methode vor allem in Latein- und Nordamerika sowie Südeuropa. Zentren der illegalen CD-Kopierung bleiben Südostasien und Osteuropa. Sinkende Stückpreise für CD-Medien hätten das Wachstum des Schwarzmarktwertes jedoch gebremst. Der deutsche Musikverlegerverband fordert wegen der Verbreitung von CD-Brennern eine Erhöhung der Urheberrechtsabgaben auf CD-Rohlingen.