Muss australischer Kazaa-Betreiber vor US-Gericht?
Warhscheinlich müssen die Betreiber der Online-Tauschbörse Kazaa sich vor einem amerikanischen Gericht verantworten, obwohl ihr Firmensitz in Australien angesiedelt und im südpazifischen Staat Vanuatu registriert ist. Ein Bundesgericht in Los Angeles hat der klagenden Musikindustrie am Montag zugestanden, über eine Klage gegen die Kazaa-Betreiberin Sharman Networks verhandeln zu wollen. Als Grund, warum der Fall auch die amerikanische Justiz betreffe, gab der Richter an, dass über 20 Millionen Einwohner der USA den Dienst nutzten. Entscheidend sein könnten auch eventuelle Geschäftsbeziehungen zu amerikanischen Firmen. Sharman Networks betont, dass man die Auseinandersetzung mit der Musikindustrie nicht scheue, wünscht sich aber eine Verhandlung in Australien.
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