Napster und Co. solls an den Kragen
Die Plattenindustrie holt zu einem weiteren Schlag gegen die Musikpiraterie im Internet aus. Rights Protection System (RPS) heisst eine neue Software, die den Musikpiraten das Handwerk legen soll. Nach Angaben von Hartmut Spiesecke, dem Sprecher des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, können mit RPS illegale Musikangebote auf dem Web aufgespürt werden, wobei die Provider der einschlägigen Sites auch gleich informiert werden. So können diese sehr schnell vom Netz entfernt werden. Dass es der Musikindustrie ernst ist mit ihrem Anliegen ist, beweist auch die Ankündigung der Verwertungsgesellschaft Gema, in den nächsten Wochen Verwarnungen an Internetprovider versenden zu wollen und die Zugangsdienste dazu aufzufordern, Websites mit illegalem Musikangebot zu sperren. Alleine in Deutschland werden die Lizenzverluste durch Musikpiraterie auf ungefähr 140 Millionen Mark geschätzt.
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