Negativ: AT&T, Lucent und Marconi

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Die Telekom-Industrie und ihre Ausrüster befinden sich nach wie vor stark unter Druck. So meldete gestern AT&T auftrund von Sonderabschreibungen in Höhe von 13,1 Milliarden US-Dollar einen Verlust von 12.74 Milliarden US-Dollar fürs 2. Quartal 2002. Der Umsatz sank um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 12,1 Milliarden US-Dollar. Noch schlimmer erging es dem Telekomausrüster Lucent Technologies: Der Verlust in Lucents drittem Quartal per Ende Juni betrug 7,9 Milliarden US-Dollar, gegenüber 3,2 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Umsatz brach um satte 45 Prozent auf nurmehr 2,95 Milliarden US-Dollar ein. Das Unternehmen reagierte mit Entlassungen von 7000 Mitarbeit, das entspricht 15 Prozent der Belegschaft. Ebenfalls nicht auf Rosen gebettet ist der britische Telekomausrüster Marconi. Er musste in seinem zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr eine Halbierung des Umsatzes von 1,13 Milliarden Pfund auf 592 Millionen Pfund hinnehmen. Begründet werden kann dieser jedoch mit den im vergangenen Jahr getätigten Verkäufen von Firmenbereiche. Konsolidiert schrumpfte das Kerngeschäft allerdings trotzdem von 650 auf 510 Millionen Pfund.