Netzwerk gegen digitale Spaltung in der Schweiz

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Eine Gruppe von rund 30 Personen hat sich als Netzwerk Ritter der Kommunikation konstituiert. Ziel der Initiative ist, Voraussetzungen zu schaffen für den Zugang aller Schweizerinnen und Schweizer zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Netzwerk selber ist bis auf weiteres virtuell, das heisst, wir halten keine regelmässigen Treffen ab, erklärt Sabine Brenner, Gründungsmitglied des Netzwerks und Mitarbeiterin bei der Koordinationsstelle Informationsgesellschaft des BAKOM, wo die Fäden des Netzwerks zusammenlaufen. Einerseits soll der Wissens- und Informationsaustausch unter den Mitgliedern zur Intensivierung der Massnahmen gegen die digitale Spaltung beitragen. Dazu werden regelmässige Newsletter verschickt. Andererseits kann das BAKOM nun bei Anfragen oder Recherchen zur digitalen Spaltung auf einen Pool von Spezialisten zurückgreifen. Während der Wettbewerb Ritter der Kommunikation nur einmal jährlich stattfindet und die Qualität der eingereichten Projekte im voraus jeweils schwer abzuschätzen ist, garantiert uns das Netzwerk jederzeit gute, facettenreiche Ansätze, um in der Bevölkerung das Bewusstsein über die Problematik breiter zu streuen, so Brenner. Unter den Gründungsmitgliedern sind ehemalige GewinnerInnen des Wettbewerbs, die ihre Projekte weiterziehen und weiterhin aktiv der digitalen Spaltung entgegenwirken sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung.