Neue Filesharing-Software trotz RIAA-Klage

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Wie die Washington Post berichtet, hat die Recording Industry Association of America (RIAA) 261 Tauschbörsen-Teilnehmer verklagt. Diese hatten über diverse Tauschplattformen durchschnittlich 1000 urheberrechtlich geschützte Titel zu Gratisdownload angeboten. Den Angeklagten droht nun eine Klage von bis zu 160'000 Dollar pro Titel. Ebenfalls in die Offensive gegangen ist der Schwede Niklas Zennstrom, seines Zeichens Mitgründer der Filesharing-Software KaZaA. PeerCache heisst die neue von ihm entwickelte Software, die das Download-Tempo beschleunigen und die Filesharing-Kosten für Internet Service Provider senken soll. Gemäss Zennstrom haben bereits drei ISP als Kunden gewonnen werden können, darunter Wanadoo Netherlands, eine Tochtergesellschaft der France Telekom. Bereits auf die Hinterbeine gestellt hat sich ob dieser Ankündigung der Verband der Musikindustrie International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Er will abklären, ob er gegen PeerCache-Hersteller Joltid und jene ISPs, welche die Software anwenden wollen, Klage erheben will. Bereits vor einem Jahr hat der IFPI mit einer Klage gegen Zennstrom erwirkt, dass dieser die KaZaA-Software und -Website verkaufte.