Neue GSM Frequenzen für innovative Projekte
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat heute im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) de Ausschreibung für die Nutzung zusätzlicher GSM-Frequenzen lanciert. Insgesamt werden maximal drei Konzessionen im Rahmen eines Kriterienwettbewerbs ausgeschrieben - unter Ausschluss der bestehenden GSM-Betreiber (der NetzwocheTicker und die Netzwoche haben darüber berichtet). Ziel der Vergabe ist die Belebung des Schweizer Mobilfunkmarktes durch innovative Projekte, schreibt das BAKOM.
Jede der Konzessionen ist mit einer Bandbreite von 3.8 MHz (19 Kanäle) ausgestattet. Die Bewerberinnen können sich für eine oder mehrere Konzessionen bewerben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Frequenzausstattung dieser Konzessionen durch die Beantragung weiterer Frequenzblöcke à je 1 MHz Bandbreite zu erweitern. Insgesamt stehen drei solche Zusatzblöcke zur Verfügung. Die ComCom bestimmt mit der Konzessionserteilung die definitive Bandbreite für selektionierte Konzessionärinnen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass zwischen 0 und 3 Konzessionen mit einer Gesamtfrequenzausstattung von 15 MHz vergeben werden. Zum Vergleich: Die heutigen drei GSM-Betreiber können über je rund 25 MHz Frequenzen verfügen.
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