Neuer Wurm Mimail.A verbreitet sich in der Schweiz
Seit dem ersten August verbreitet sich der Massenmailingwurm W32.Mimail@MM, alias Win32.Mimail.A vor allem in Europa und den USA mit zunehmender Geschwindigkeit. Ganz besonders scheint er es jedoch auf Eidgenossen und Eidgenossinnen abgesehen zu haben. Gemäss den Virencharts von Trend Micro hat sich der 16 KB grosse Unhold hierzulande in den vergangenen 24 Stunden auf den ersten Platz vorgearbeitet, mit grossem Abstand vor Klez.H. In Gesamteuropa liegt der Wurm in der 24-Stundenübersicht auf dem 3.Platz. Die Betreffzeile des infizierten Mails ist variabel, ebenso wie der Domainname im Absender. Fix sind der Name des Absenders, nämlich admin@, sowie des Attachments, message.zip, welches die Datei message.htm enthält. Wird diese geöffnet, nutzt der Wurm eine bekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer aus, um das Programm foo.exe auszuführen. foo.exe legt die Dateien videodrv.exe, exe.tmp und zip.tmp im Windows-Verzeichnis an und trägt sich in der Registry ein, um auch beim nächsten Systemstart wieder aktiv zu werden. Zur Verbreitung nutzt der Wurm eine eigene SMPT-Engine, womit er sich an alle E-Mail-Adressen versendet, die er auf dem infizierten System findet.
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