Neues Werbesystem von Facebook könnte zum Datenschutzproblem werden
Letzte Woche stellte Facebook-CEO Mark Zuckerberg ein für die Plattform neues Werbesystem vor. Bisher hatte die Plattform in Kooperation mit Microsoft lediglich Werbung über Banner ermöglicht. Das neue System will nun das Community-Prinzip der Plattform nutzen: Erstens können Werbetreibende auf bestimmte Nutzergruppen abgestimmte Werbung platzieren, die die Nutzer an ihre Kontakte weiterleiten können. Zweitens können sich Facebook-Mitglieder als „Fan“ eines Produkts definieren und ihre Kontakte auf dieses hinweisen.
Auch wenn beide Werbesysteme nicht innovativ sind - auf Myspace und anderen Plattformen kommen sie in ähnlicher Art bereits zum Einsatz - ist dieser Schritt für Facebook entscheidend. Das Unternehmen, an dem sich Microsoft beteiligt hat, muss beweisen, dass mit den Millionen Nutzern auch Werbegeld zu verdienen ist und sich diese nicht gegen den Einsatz von Werbung wehren. Derzeit erzielt Facebook einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen US-Dollar und schreibt Verluste.
Neben der Akzeptanz könnte allerdings auch der Datenschutz ein Problem für Facebook werden. Der Blogger Andreas Göldi testete die Möglichkeit, für seinen Blog an eine ausgesuchte Nutzergruppe Werbung zu verschicken. Dabei stellte Göldi fest, dass Nutzer, die auf die Facebook-Werbung reagierten, vollständig identifizierbar sind.
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